Trekking-Routen im Solu-Khumbu Gebiet:

Hier finden Sie eine Übersicht der schönsten und eindrucksvollsten Trekking-Routen im Solo-Khumbu-Gebiet.
                                                   Diese Trekking-Routen können Sie im Mt. Everest 3D-Modell anschauen.

Khumbu - für viele Trekker und Bergsteiger ein magischer Name. Die abgelegene Region in nordöstlichen Nepal liegt hoch im Himalya und reicht an den Fuß des höchsten Berges der Welt. Hier ist das Herzland der Sherpas mit ihrer ganz eigenen Kultur. Neben dem Mount Everest liegen dort aber noch ein ganze Reihe weiterer berühmter Himalyagipfel. Die 8000er Lhotse und Cho Oyu und vor allem die edel geformte, weiß leuchtende Pyramide der Ama Dablam - Wahrzeichen des ganzen Khumbu Gebietes und eisgepanzerter Wächter des bedeutensden Heiligtum des Landes, des Klosters Tengboche.


    Everest Trekking mit Island Peak (6189m)
                          
“Im Khumbu bei den Serpas”
                             Anspruchvolles Himalaya Trekking
            
             Tour 1: Diese Trekking-Route ist im 3D-Modell grün gekennzeichnet.

             Kurzbeschreibung des Trekkingablaufs:
                           Lukla - Phakding am Dudh Koshi Fluss - Namche Bazar - Ausflug nach Thame -
                           Kumjung - Dole - Gokyo - Aufstieg zum Gokyo Peak (5483m) mit Aussicht auf Cho Oyu,
                           Mt.Everest, Makalu - Gokyo See - Cho La - Dzonglha - Lobuche mit grandiosen Blicken
                           auf Lhotse und Nuptse - Gorak Shep Kala Patar (5545m) mit einmaliger Sicht auf Everest,
                           Nuptse und Pumo Ri - Lobuche - Dingboche unter der Lhotsesüdwand - Chukung - Island
                           Peak Basis Lager (5150m) - Island Peak (6173m) mit fantastischen Blick auf Lhotse und
                           Makalu - Periche - Pangboche am Fuß der Ama Dablam - Kloster Tengboche - Namche
                           Bazar - Phakding - Lukla
                                                                                                               Budha-Augen in Namche Bazar
[Bilder Tour]

 

    Vom Solu-Khumbu-Gebiet zum Everest-Basecamp
                           “Hüttentrekking im Sherpa-Land”
            
             Tour 2: Diese Trekking-Route ist im 3D-Modell blau gekennzeichnet..

             Kurzbeschreibung des Trekkingablaufs:
                           Lukla - Phakding am Dudh Koshi Fluss - Namche Bazar - Thame - Thame Gompa -
                           Syangboche - Khunde - Khumjung - Phunki - Tengpoche - Pangboche - Taboche-Hochalm
                           Taboche Vorgipfel (5305m) mit grandiosen Ausblick auf die Eisrießen Mt.Everest, Lhotse,
                           Makalu - Pangboche - Dingboche - Hochalm Chukhung - Chukhung Ri (5546m) mit
                           grandiosen Ausblicken auf die Khumbu-Bergwelt mit den Achttausendern Cho Oyu, Mt.
                           Everest und Makalu - Dingboche - Duglha - Lobuche - Gorak Shep - Kala Patar (5545m)
                           mit Blick zum 10 Km entfernten Mount Everest - Mt-Everest Basislager (5350m) mit Blick
                           auf die bizarre Gletscherwelt der Khumbu Eisbruchs - Lobuche - Pangboche - Phortse -
                           Mon La - Namche Bazar - Lukla
                                                                                               Kloster Tengboche  
[Bilder Tour]                        




Everest-Base-Camp-Trek:

Hier eine kurze Beschreibung der klassischen Trekkingroute von Jiri bis zum Basislager des Mount Everest, die wir in unserem Geländemodell visualisiert haben:

Kloster TengbocheSo verlockend es klingen mag, einmal bis zum Basislager des Mt. Everest vorgedrungen zu sein – der Weg dorthin gestaltet sich zu einer Plackerei, die nicht jedermanns Sache sein dürfte. Zum Ausgleich dafür bietet er unvergessliche Ausblicke und die Bekanntschaft mit dem Sherpa, dem mittlerweile legendären Bergvolk, das die Solu-Khumbu-Region um den Everest bewohnt. Aufgrund der extremen Höhen, die bei dem Trek erreicht werden – das Basislager liegt auf 5450 m – ist diese Tour jedoch nur Bergerfahrenen und Durchtrainierten zu empfehlen. Allzu viele, die vom falschen Ehrgeiz getrieben werden, machen mit der Höhenkrankheit oder anderen Gefahren Bekanntschaft oder anderen Gefahren Bekanntschaft. Dauer des Treks: 3-5 Wochen.
Der lange Marsch beginnt in Jiri (1860 m), das von Kathmandu aus per Bus oder Flugzeug erreicht werden kann (Busfahrt gut 12 Std.; per Flugzeug gibt es nur Charterflüge, keinen Linienverkehr). Die nächsten Tagesettapen, die allerdings noch keine großartigen Ausblicke liefern, sind Bhandar, Sagar oder Sete, Junbesi, Nuntala, Khari Khola, Puiyan, Lukla (was viele Trekker auch als Ausgangspunkt benutzten; wie in unseren Trekkingbeispielen auf der Homepage), Phakding und Nachme Bazar (3441 m). Nachme Bazar ist das Handelszentrum von Solu Khumbu und ein entsprechend lebendiger Ort, der sich weitgehend auf die Bedürfnisse von Trekkern eingestellt hat: Es gibt zahlreiche Restaurants, Hotels und Läden, in denen Proviant eingekauft werden kann. Ein Aufenthalt hier dient auch der Akklimatisierung, denn bald danach geht es auch in Höhen von über 4000 m.
Die nächsten Tagesetappen sind Tyangboche (auch: Tengpoche), dessen berühmtes Kloster 1989 abbrannte, seither aber schon wieder neu errichtet wurde, Pheriche, Lobuche und Gorakh Shep. Gorakh Shep ist der nördlichste Ort, an dem man eine Lodge findet – in luftigen 5000 m Höhe!
Von hier aus ist es ein 6-Stunden-Marsch zum Basislager und zurück. Im Lager selbst gibt es nichts zu sehen. Hypersensible spüren aber vielleicht noch die Aura von Edmund Hillary, Reinhold Messner und all den anderen, die mehr oder weniger erfolgreich von hier über die sich auftürmenden Eismassen in Richtung Gipfel aufgebrochen sind. Everest u. Nuptse vom Kala-Patthar   bei Mondlicht   Lohnenswerter ist aber wahrscheinlich der ebenfalls 6 Stunden in Anspruch nehmende Weg (hin und zurück) zum Gipfel des Kala Patthar (5545 m), von dem man den optimalen Ausblick auf Everest und den Nuptse erhält.
Um nicht die gesamte Strecke bis Jiri zurücklaufen zu müssen, empfiehlt sich der ca. 5tägige Marsch über Lobuche und Dingboche nach Lukla, von wo es einen täglichen Flug nach Kathmandu gibt (ca.40 min.) . Die Flugverbindungen ab Lukla sind allerdings notorisch unzuverlässig, es besteht keine Garantie, dass oder wann man einen Platz erhält, und wenn man einen hat, ob das Flugzeug auch tatsächlich fliegt. Wetterbedingte Flugausfälle sind sehr häufig.